Interview
Andererseits konnte ich es anfangs nicht fassen, auf welche Unwissenheit und Ignoranz ich teilweise bei Personalverantwortlichen und Führungskräften stieß, wenn es um das Thema Sozialkompetenz geht. So meinte der Lehrlingsverantwortliche eines österreichischen Industriekonzerns: „Sozialkompetenztraining machen wir eh‘ schon lange.“ Und auf Nachfrage, was denn genau wie trainiert werde: „Gesundes Heben und richtige Ernährung trainieren wir schon seit 10 Jahren.“ Oder ein Personalverantwortlicher eines deutschen Automobilherstellers meinte: „Sozialkompetenz passt nicht in unsere Firmenphilosophie. Wir definieren uns über Technik und Image.“ Mit jeder dieser Aussagen (und es gab eine ganze Menge mehr davon) wurde mir klarer, wie dringend unsere Gesellschaft und unsere Unternehmen wieder mehr von jener Kultur benötigen, welche man „sozial kompetent“ nennt."
Welche Hobbies haben Sie? Und welche Auswirkung haben die auf Ihren Beruf?
"Klavier wollte ich schon als kleines Kind spielen können. Nun lerne ich es gerade und erlebe dabei seit langem wieder das Gefühl, wie sehr man sich über ganz kleine Fortschritte freuen kann. Eine nicht unwesentliche Erfahrung für meinen Beruf.
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